Wie Ihr es besser macht!

Wer hatte nicht schon mindestens einmal im Leben den Wunsch nach einer schönen langen Wallemähne? Nur leider scheitert es oft daran, daß die Haare schon während der – ja auch hundsgemein langen – Wachstumsphase abbrechen, splissen und einfach nicht mehr schön aussehen. Meist hilft dann nur der Gang zum Frisör und die lange und hart erkämpften Zentimenter müssen wieder ab. Schuld daran sind häufig kleine Alltagssünden, die wir alle gern begehen, mit denen wir unseren Haaren aber wirklich schaden. An der Stelle möchten wir euch einige Tips geben, um den nächsten Frisörbesuch vielleicht etwas hinauszuzögern und euch an langen, gesunden und glänzenden Haaren zu erfreuen.

Es beginnt bereits beim Haare waschen. Wie auch beim Fönen ist Hitze einfach Gift für jedes Haar, das gilt auch für zu heißes Wasser. Die schlichte Regel lautet: wenn es sich zu heiß anfühlt, ist es auch zu heiß. Durch das heiße Wasser quellen die Haare unnötig auf und trocknen im Anschluss schneller aus. Besser ist hier lauwarmes Wasser. Tip: Nach dem Ausspülen einmal mit kaltem Wasser nachspülen, auch wenn sich das anfangs unangenehm anfühlt. So wird die natürliche Schuppenschicht der Haare geschlossen und zugleich die Durchblutung der Kopfhaut angeregt. Beides ist essentiell wichtig für ein gesundes Haarbild und letzten Endes Gewöhnungssache. Beim Shampoo gilt: weniger ist mehr. Es genügt, die Haaransätze mit einer geringen Menge zu shampoonieren, so werden die empfindlichen Haarspitzen geschont und nebenbei auch noch der Geldbeutel. Heftiges Frottieren nach der Haarwäsche bekommt den Haaren ebenso wenig, hier lieber die Haare mit einem Handtuch vorsichtig ausdrücken. Nasse Haare sind grundsätzlich empfindlicher als trockene, daher gilt, beim Kämmen und Bürsten in nassem Haar besonders vorsichtig sein. Noch besser ist es, das Haar erst zu kämmen, wenn es fast trocken ist.

Beim Bürsten sollte man auf Naturborsten und Flachbürsten zurückgreifen, die etwa zweimal im Monat mit einem milden Shampoo gereinigt werden sollten. Das Märchen von den 100 Bürstenstrichen ist allerding überholt, zu viel Bürsten schadet eher als es hilft. Am besten bürstet ihr euer Haar morgens einmal kräftig durch, um es von Rückständen zu befreien und die Durchblutung anzuregen. Daß Fönen den Haaren nicht gut tut, weiß inzwischen fast jeder. Wer trotzdem nicht darauf verzichten möchte, sollte darauf achten, daß der Fön nicht zu heiß eingestellt ist. Gefönt wird entlang der Schuppenschicht, also vom Ansatz zu den Spitzen hin. Daneben sollte immer ein Hitzeschutzspray Anwendung finden, dasselbe gilt natürlich auch für Glätteisen, Lockenstab und Co.

Ein Tip für Zopfträgerinnen: Spiralgummis passen sich dem Haar perfekt an, dadurch kommt es zu weniger Haarbruch. Durch zu feste Gummis und scharfkantige Verbindungen kann das Haar geschädigt werden.

Wer sein Haar wachsen lassen möchte, sollte es trotzdem nicht vermeiden, regelmäßig die Spitzen schneiden zu lassen, um dem Fortschreiten von Spliss von den Haarspitzen aus entgegenzuwirken. Es dauert dann vielleicht etwas länger, aber die Mähne ist am Ende viel gesünder, voller und glänzender. Wer seine Haare selber schneidet, sollte unbedingt auf eine scharfe Haarschneideschere zurückgreifen, denn stumpfe Scheren fransen die Spitzen nur unnötig aus.

Natürlich spielt auch eine ausgewogene Ernährung eine wichtige Rolle bei der Haargesundheit. Was es dabei zu beachten gilt und wie ihr euren Haaren einen Vitaminkick verpassen könnt, erfahrt ihr in einem unserer kommenden Beiträge.

Dein Remyhaar-Team

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